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     Erforschung Dendritischer Zellen des Menschen

 

                     Der Göttinger Alleingang

 

J. Hinrich Peters hat über Jahrzehnte eine eigenständige Forschung betrieben mit dem Ziel, den Mechanismus der Immunaktivierung zu ergründen. Erste Pionierleistungen reichen vor die Zeit der Entdeckung der dendritischen Zelle zurück. Sie führten zur Entdeckung der Zellkooperation in der Lymphozyten-Stimulation, konzentrierten sich dann immer mehr auf die dendritische Zelle und kulminierten in der Aufklärung der monozytären (myeloiden) Herkunft der dann nach ihrer Herkunft benannten dendritischen Zellen. Diese Erkenntnisse erblickten meist zur Unzeit das Licht der Welt, waren oft gegen den mainstream gerichtet und setzten sich nur per diffusionem durch.

 

1992 setzte die Arbeitsgruppe Peters den Schlußstein in der Aufklärung der Signale, die für die Differenzierung dieser Zellen verantwortlich sind. Hiermit öffnete sich der Weg für eine therapeutische Anwendung beim Menschen, die dann Ende der 90er Jahre begann. Seither erscheinen bis zu 1000 Publikationen pro Jahr über die monozytäre Dendritische Zelle.

 

Andere Erfolge Peters' bei der Bekämpfung von Mykoplasmen (Nature 285 (1980) 661-662), der Entwicklung der Zellfusion und der Herstellung von monoklonalen Antikörpern sowie die hieraus entstandene Monographie, die drei Auflagen erreichte, sind hier nicht dargestellt.

 

J. Hinrich Peters, Arzt, und seit 1982 Professor der Immunologe an der Universität Göttingen, entschied sich Ende der 70er Jahre, Dendritische Zellen zu seinem wissenschaftlichen Hauptobjekt zu machen, kurz nachdem sie entdeckt worden waren.

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