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Elutriation


Dies ist eine Labormethode zur Weiterverarbeitung der Zellen, die den Patienten selbst nicht betrifft. Sie ersetzt die früher benutzte "Selektive Adhärenz" als Reinigungsmethode der Monozyten. Es handelt sich, wie die Leukapherese, um eine aufwändige Zentrifugationsmethode


Vorteile der Elutriation:

            - Schonendste Art der Zellaufarbeitung im Anschluß an die Leukapherese
            - Zellvitalität verbessert gegenüber der normalen Aufreinigung
            - Zellzahl aufgrund geringerer Verluste während der Aufreinigung zumeist deutlich höher
            - Keine zusätzliche Beeinträchtigung des Patienten


Nachteile der Elutriation:

            - Nur bei ausreichender Zellzahl (>1 Mrd.) im Leukapherat möglich
            - Zusätzliche Kosten

 

Aus diesen Beschreibungen soll deutlich werden, daß der Arzt je nach der Situation des Patienten das geplante Standardverfahren durch ein anderes ersetzen muß. Wenn es für den einzelnen Patienten erforderlich ist, werden zusätzliche therapeutische Maßnahmen geplant und eingesetzt.


Die vorstehend beschriebene Behandlungsform wurde von dem Arzt Dr. Thomas Neßelhut und seinen Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit der Forschergruppe um den Göttinger Immunologen Prof. J. H. Peters aus den umfangreichen Erfahrungen bei der Behandlung von Krebspatienten entwickelt.

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