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Ablauf der Leukapherese


            - Über eine Verweilkanüle wird Blut aus einer Vene abgeleitet
            - das Blut wird zentrifugiert und dabei in seine Bestandteile aufgetrennt
            - ein Teil der weißen Blutkörperchen wird entnommen
            - der Rest des Blutes wird wieder vermischt und über eine zweite Kanüle dem Patienten zurückgegeben.



Der Patient ist dabei für die Dauer der Leukapherese (meist 3-4 Stunden) über die zwei Verweilkanülen mit dem Gerät verbunden. Etwa 30 Minuten nach Ende der Leukapherese kann der Patient die Praxis wieder verlassen und ist auch eingeschränkt (Begleitperson, nicht selbst fahren) reisefähig.


Nebenwirkungen


            - Müdigkeit, körperliche Anstrengung
            - Kribbeln und Missempfindungen bis hin zu Krämpfen durch Kalziumverlust
            - Die Patienten erhalten Kalzium als Kautabletten oder zusätzliche Infusion, um dies zu vermeiden
            - Durch die Zentrifugation kühlt das Blut ab, so dass die Patienten leicht frieren
            - Schwere Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle und Schock sind extrem
              selten und nur vereinzelt berichtet worden.


Insgesamt handelt es sich um eine sehr sichere Methode, die auch von Krebserkrankten im Allgemeinen sehr gut verkraftet wird, auch in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung mit deutlich eingeschränkter Leistungsfähigkeit.

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