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die Spitze der Hierarchie im Immunsystem dar. Bevor sie das Antigen den nachfolgenden Lymphozyten präsentieren, sammeln sie es im gesamten Körper ein. Sie gehören also zu den wenigen Zellen im Körper mit der Lizenz, sich frei fast überall hin zu bewegen. Haben sie Antigene erkannt, binden sie und nehmen sie auf. Gleichzeitig machen sie sich auf den Weg in die „Befehlszentrale“  und „Fabrikationsstelle“ der Immunreaktion, den Lymphknoten und die Milz.

 Dieser Weg kann sehr weit sein, so von der Fußspitze bis in die Leistenlymphknoten. Aber die dendritischen Zellen können ihn ohne großen Aufwand schaffen, da sie sich  in den Lymphstrom begeben und sich passiv zu den Lymphknoten transportieren lassen.   So brauchen sie nur wenige Minuten, um ihre Botschaft in die Lymphknoten zu bringen.



Unter den vielen Immuntherapien haben sich die monoklonalen Antikörper bereits durchgesetzt und werden gegen einige sehr genau definierte Tumorarten eingesetzt. Sie werden industriell hergestellt und an Patienten eingesetzt, wenn genaue Vorbedingungen erfüllt sind: Der Tumor muß z.B. den Rezeptor für einen Wachstumsfaktor auf der Zelloberfläche tragen, gegen den der Antikörper gerichtet ist. (Die Namen dieser Antikörper-Präparate enden fast alle auf "–mab", der Abkürzung für "Monoklonale Antikörper", englisch "Monoclonal AntiBodies").


Unter Immunologen ist allgemein anerkannt, daß die Antikörper gegen Krebs nur die zweitbeste Lösung darstellen: Als die beste Waffe gilt die zelluläre Abwehr, die allerdings schwerer und aufwändiger zu organisieren ist. Während Antikörper großtechnisch hergestellt werden können, ist die zelluläre Therapie eine Individualtherapie und muß für jeden Patienten eigens aufgebaut werden.


Deshalb konzentrieren wir uns hier auf das schlagkräftigste Instrument des Immunsystems: unsere körpereigene Armee, die zytotoxischen Lymphozyten, die spezifischen Killerzellen, und ihre Steuerung durch die „Generäle“, die Dendritischen Zellen

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