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Krebs ist noch nicht besiegt

In den westlichen Industrieländern haben die Krebserkrankungen scheinbar zugenommen. Tatsächlich gehen die jährlich wachsenden Fallzahlen aber auch auf die frühere und kontinuierlich verbesserte Krebserkennung zurück. Eine bittere Erkenntnis bleibt dennoch: nach wie vor sterben zu viele Menschen an Krebs.
Einige Krebstypen gehen bereits deutlich zurück, oft aus unterschiedlichen Gründen: Der dramatische Rückgang des Magenkrebses in den letzten Jahrzehnten hat mindestens zwei Ursachen: Wohlstand und die Einführung des Kühlschrankes, so daß weniger verschimmelte Nahrung gegessen wird. Schimmelpilze auf Nüssen und Brot gehören zu den stärksten Krebsauslösern. Zudem hat man die Ursachen des Magengeschwürs weitgehend aufgeklärt: Krebsauslöser greifen dort an, wo sie eine Wunde finden. – Der Raucherkrebs nimmt bei Männern ab und bei Frauen zu – abhängig von den Rauchgewohnheiten, der Aufklärung der Bevölkerung und dem Zeitversatz, der für die Entstehung von Krebs viele Jahre betrifft. – Das Muttermund- (Cervix-) -Carcinom konnte sowohl durch erfolgreiche Vorsorgeuntersuchungen als auch durch die Aufklärung der Virus-Ursache zurückgedrängt werden.

Wenn andere Krebsarten an Zahl zunehmen, so geht dieser Anstieg auch auf häufigere Früherkennungsuntersuchungen zurück: Zunehmend mehr Menschen lassen solche Untersuchungen an sich durchführen – und deshalb werden neue Krebserkrankungen vermehrt entdeckt. Zusätzlich sind Krebserkrankungen in immer früheren Stadien erkennbar, da die Früherkennungstests ständig verbessert werden. So wurden in Deutschland bei Frauen vor allem mehr Brustkrebs- und bei Männern mehr Prostatakrebserkrankungen festgestellt; die ansteigenden Zahlen an Darmkrebserkrankungen und des Schwarzen Hautkrebses sind auch auf zunehmende und verbesserte Früherkennungsmaßnahmen zurückzuführen. Doch beruhigen kann uns diese Nachricht kaum, da immer noch viel zu viele Menschen an Krebs sterben.

Die entscheidende Frage lautet daher: welche Therapien sind am  wirksamsten?

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