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Erforschung der menschlichen Dendritischen Zellen

 


Die Erforschung der Dendritischen Zellen gestaltete sich wegen ihrer Seltenheit sehr schwierig. In Versuchstieren konnte man sie aus der Milz gewinnen, aber für die Routineforschung am Menschen entfiel diese Methode. Auch 1 ½ Jahrzehnte nach ihrer Entdeckung war es noch nicht möglich, Dendritische Zellen aus dem menschlichen Körper rein zu gewinnen, und die damals gängige Vorstellung über ihre Herkunft im Körper erwies sich später als falsch.

 


Erst der Göttinger Immunologe J. H. Peters konnte 1987 zeigen, daß Dendritische Zellen aus Monozyten, die zu den weißen Blutkörperchen gehören, entwickelt werden können. Dies stieß auf allgemeines Unverständnis, und erst, als die Arbeitsgruppe Peters nach fünfjähriger Arbeit die Signale, die zu dieser Reaktion führen, benennen konnte, begriff man, daß man damit die Möglichkeit hatte, beim Menschen aus fast rein präparierten Monozyten in der Zellkultur Dendritische Zellen neu zu bilden.

 


Damit hatte man den Schlüssel in der Hand, Dendritische Zellen von jedem Menschen zu gewinnen und damit individuell in der Therapie einzusetzen.

 

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